Maut in Österreich

Alles über das Mautsystem in Österreich

Vignette, GO-Box und Sondermautstrecken – so funktioniert die Straßenmaut auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen. Ihr umfassender Ratgeber von mauts-strass.

  • Digitale Vignette
    Bequem online kaufen und sofort nutzen – kein Kleben mehr nötig. Gültig ab dem 18. Tag nach Kauf oder ab Wunschdatum.
  • GO-Box für Lkw
    Streckenabhängige Maut für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen mit automatischer elektronischer Abrechnung an über 400 Mautstellen.
  • Sondermautstrecken
    Brenner, Tauern, Karawanken und Arlberg – zusätzliche Gebühren auf Tunneln und Passstraßen mit separater Abrechnung.
2.200+
Kilometer Autobahnen
96,40 €
Jahresvignette 2024
400+
Mautportale

Maut in Österreich – So funktioniert das System der ASFINAG

Das österreichische Mautsystem wird von der ASFINAG (Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft) betrieben und verwaltet. Diese staatliche Gesellschaft ist für den Bau, die Erhaltung und den Betrieb des gesamten hochrangigen Straßennetzes in Österreich verantwortlich. Mit über 2.200 Kilometern an Autobahnen und Schnellstraßen sorgt die ASFINAG dafür, dass Reisende sicher und komfortabel durch das Land kommen – finanziert durch die Einnahmen aus der Maut. Für Pkw, Motorräder und leichte Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen gilt in Österreich eine zeitabhängige Maut in Form der sogenannten Vignette. Diese Vignette ist Pflicht auf allen Autobahnen und Schnellstraßen und muss gut sichtbar an der Windschutzscheibe angebracht werden – oder als digitale Vignette erworben werden. Die digitale Vignette wird an das Kennzeichen des Fahrzeugs gebunden und bietet den Vorteil, dass kein physisches Kleben notwendig ist. Sie ist ab dem 18. Tag nach dem Kauf gültig, weshalb eine rechtzeitige Bestellung empfehlenswert ist. Die Vignette ist in verschiedenen Gültigkeitszeiträumen erhältlich: als 10-Tages-Vignette, als 2-Monats-Vignette oder als Jahresvignette. Für Motorräder gelten jeweils günstigere Tarife. Die Preise werden jährlich von der ASFINAG angepasst und auf deren offizieller Website veröffentlicht. Wer ohne gültige Vignette auf mautpflichtigen Strecken unterwegs ist, riskiert eine Ersatzmaut von mindestens 120 Euro – bei Nichtbezahlung drohen sogar Strafen bis zu 3.000 Euro. Zusätzlich zur allgemeinen Vignettenpflicht gibt es in Österreich einige Streckenabschnitte, auf denen eine gesonderte Streckenmaut erhoben wird. Dazu gehören beispielsweise die Brenner-Autobahn (A13), die Tauern-Autobahn (A10), die Pyhrn-Autobahn (A9) sowie der Arlberg-Tunnel und der Karawanken-Tunnel. Auf diesen Abschnitten wird eine zusätzliche Gebühr fällig, die an den jeweiligen Mautstellen bar, mit Karte oder elektronisch bezahlt werden kann. Für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht – also Lkw und Busse – kommt die fahrleistungsabhängige Maut zum Einsatz. Diese wird über die sogenannte GO-Box abgerechnet, ein elektronisches Gerät, das an der Windschutzscheibe befestigt wird und über Mikrowellen-Technologie mit den Mautportalen auf den Autobahnen kommuniziert. Die Kosten richten sich nach der Anzahl der Achsen, der gefahrenen Strecke und der Emissionsklasse des Fahrzeugs. Die GO-Box kann an zahlreichen Vertriebsstellen in Österreich und im angrenzenden Ausland erworben und aufgeladen werden. Ein wichtiger Tipp für alle Reisenden: Informieren Sie sich vor Ihrer Fahrt nach Österreich über die aktuellen Mautbestimmungen auf der Website der ASFINAG. Dort finden Sie nicht nur die geltenden Tarife, sondern auch eine interaktive Karte mit allen mautpflichtigen Strecken, Informationen zu Baustellen und Verkehrsmeldungen in Echtzeit. So sind Sie bestens vorbereitet und können Ihre Reise durch Österreich stressfrei genießen.

Über mauts-strass – Ihr Wegweiser durch Österreichs Mautsystem

Willkommen auf mauts-strass – Ihrem unabhängigen Informationsportal rund um das Thema Maut und Vignetten in Österreich. Unser Ziel ist es, Reisenden, Pendlern und allen Interessierten einen umfassenden Überblick über die Mautregelungen auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen zu bieten. Das österreichische Mautsystem wird von der ASFINAG (Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft) betrieben und umfasst zwei wesentliche Komponenten: die zeitabhängige Vignettenpflicht für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen sowie die streckenabhängige Bemautung über die GO-Box für schwerere Fahrzeuge. Hinzu kommen Sondermautstrecken an Tunneln und Passstraßen, die gesonderte Gebühren erheben. Dieses komplexe System kann für Erstbesucher und selbst für erfahrene Reisende verwirrend sein. Genau hier setzen wir an. Auf mauts-strass erklären wir Ihnen Schritt für Schritt, wie die digitale Vignette funktioniert, wo Sie diese erwerben können, welche Gültigkeitszeiträume zur Verfügung stehen und worauf Sie beim Kauf achten sollten. Wir informieren Sie über die aktuellen Preise für die Jahresvignette, die 2-Monats-Vignette und die 10-Tages-Vignette sowie über die Tarife der Sondermautstrecken wie den Brenner, den Arlbergtunnel oder die Tauernautobahn. Darüber hinaus klären wir über häufige Fehler und Missverständnisse auf, die zu empfindlichen Strafen führen können. Denn wer ohne gültige Vignette auf mautpflichtigen Strecken unterwegs ist, riskiert eine Ersatzmaut von mindestens 120 Euro – bei Nichtbezahlung drohen sogar Strafen bis zu 3.000 Euro. Unser Redaktionsteam recherchiert sorgfältig und aktualisiert alle Inhalte regelmäßig, damit Sie stets auf dem neuesten Stand sind. Wir arbeiten unabhängig und sind keinem Mautbetreiber oder Anbieter verpflichtet. Unser einziges Anliegen ist es, Ihnen verlässliche, verständliche und praxisnahe Informationen bereitzustellen, damit Ihre Fahrt durch Österreich reibungslos und stressfrei verläuft. Ob Sie einen Kurzurlaub in Tirol planen, geschäftlich nach Wien reisen oder regelmäßig die Alpenrepublik durchqueren – auf mauts-strass finden Sie alle Antworten, die Sie für eine sorgenfreie Reise benötigen.

Vignette, GO-Box und Sondermaut – die drei Säulen der österreichischen Maut

Das österreichische Mautsystem basiert auf drei wesentlichen Komponenten, die je nach Fahrzeugtyp und Strecke zum Einsatz kommen. Wer auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen unterwegs ist, muss mindestens eine dieser Mautformen kennen und korrekt nutzen, um empfindliche Strafen zu vermeiden.

Die Vignette – Pflicht für alle Pkw und Motorräder

Für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht ist die Vignette das zentrale Mautinstrument. Sie berechtigt zur Nutzung aller mautpflichtigen Autobahnen und Schnellstraßen in Österreich – mit Ausnahme der Sondermautstrecken. Seit 2018 gibt es neben der klassischen Klebevignette auch die digitale Vignette, die online über die Website der ASFINAG oder in der ASFINAG-App erworben werden kann. Die digitale Variante wird an das Kennzeichen des Fahrzeugs gebunden und ist besonders praktisch für Reisende, die spontan nach Österreich fahren. Verfügbar sind Vignetten in drei Varianten: als 10-Tages-Vignette, als 2-Monats-Vignette und als Jahresvignette. Wichtig zu wissen: Die digitale Vignette wird erst ab dem 18. Tag nach dem Kauf gültig, es sei denn, sie wird an einer Vertriebsstelle vor Ort erworben.

Die GO-Box – streckenbezogene Maut für Lkw

Fahrzeuge über 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht benötigen keine Vignette, sondern eine sogenannte GO-Box. Dieses elektronische Gerät wird an der Windschutzscheibe befestigt und kommuniziert mit den Mautportalen entlang der Autobahnen. Die Mautgebühr wird dabei kilometergenau berechnet und hängt von der Achsanzahl, der Schadstoffklasse des Fahrzeugs und der gefahrenen Strecke ab. Die GO-Box kann an zahlreichen Vertriebsstellen in Österreich und im angrenzenden Ausland erworben und aufgeladen werden. Für Transportunternehmen bietet die ASFINAG zudem die Möglichkeit, ein Pre-Pay- oder Post-Pay-Konto einzurichten.

Sondermautstrecken – zusätzliche Gebühren auf bestimmten Abschnitten

Neben der allgemeinen Maut gibt es in Österreich mehrere Sondermautstrecken, für die eine gesonderte Gebühr erhoben wird. Dazu gehören unter anderem die Brenner-Autobahn (A13), die Tauern-Autobahn (A10), die Pyhrn-Autobahn (A9), die Karawanken-Autobahn (A11) sowie der Arlberg-Straßentunnel (S16). Diese Abschnitte erfordern eine zusätzliche Zahlung, die entweder bar, mit Karte oder über die Videomaut der ASFINAG beglichen werden kann. Die Videomaut ist besonders komfortabel: Dabei wird das Kennzeichen bei der Durchfahrt automatisch erfasst, sofern man sich vorab online registriert und die Strecke gebucht hat.

Das Zusammenspiel dieser drei Mautformen sorgt dafür, dass die Infrastrukturkosten in Österreich fair verteilt werden. Für Reisende aus Deutschland und anderen Nachbarländern empfiehlt mauts-strass, sich vor der Abfahrt gründlich über die jeweils benötigten Mautprodukte zu informieren – denn Unwissenheit schützt leider nicht vor Ersatzmautforderungen, die schnell mehrere hundert Euro betragen können.

Mautsystem Österreich – Die wichtigsten Merkmale

Die Vignette – Pflicht auf Autobahnen

Auf allen österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen besteht eine Vignettenpflicht für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen. Die Vignette ist in verschiedenen Gültigkeitszeiträumen erhältlich: als 10-Tages-Vignette, 2-Monats-Vignette oder Jahresvignette. Seit 2018 gibt es neben der klassischen Klebevignette auch die digitale Vignette, die bequem online über die ASFINAG-Website oder die App erworben werden kann. So sparen Sie Zeit und vermeiden Probleme an der Windschutzscheibe.

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GO-Box für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen

Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 3,5 Tonnen benötigen anstelle der Vignette eine GO-Box. Dieses elektronische Mautgerät wird an der Windschutzscheibe befestigt und erfasst automatisch die gefahrenen Kilometer auf mautpflichtigen Strecken. Die Abrechnung erfolgt streckenabhängig, basierend auf der Anzahl der Achsen und der Emissionsklasse des Fahrzeugs. Die GO-Box ist an Vertriebsstellen in ganz Österreich und auch online erhältlich.

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Sondermautstrecken mit Einzelgebühren

Neben der allgemeinen Vignettenpflicht gibt es in Österreich mehrere Sondermautstrecken, für die eine zusätzliche Gebühr erhoben wird. Dazu gehören unter anderem die Brenner-Autobahn (A13), die Tauern-Autobahn (A10), die Pyhrn-Autobahn (A9) sowie der Arlberg-Tunnel. Diese Strecken erfordern eine separate Bezahlung, die an Mautstellen vor Ort oder vorab online entrichtet werden kann. Die Kosten variieren je nach Fahrzeugtyp und Streckenabschnitt erheblich.

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Digitale Vignette – Modern und bequem

Die digitale Vignette ist an das Kfz-Kennzeichen gebunden und erfordert keine physische Anbringung an der Windschutzscheibe. Sie kann rund um die Uhr online auf der ASFINAG-Website, über die ASFINAG-App oder bei zahlreichen Vertriebspartnern wie ADAC und ÖAMTC erworben werden. Beachten Sie, dass die digitale Vignette erst 18 Tage nach dem Kauf gültig wird – planen Sie Ihren Kauf daher rechtzeitig vor Reiseantritt. Sie ist übertragbar bei Fahrzeugwechsel durch Ummeldung.

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Vignette, GO-Box und Sondermaut – alle Mautarten im Detail erklärt

Die Vignette – Ihr Ticket für Österreichs Autobahnen

Die Vignette ist das Herzstück des österreichischen Mautsystems und für alle Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht verpflichtend. Wer auf Autobahnen und Schnellstraßen in Österreich unterwegs ist, muss eine gültige Vignette vorweisen können. Seit 2018 bietet die ASFINAG neben der klassischen Klebevignette auch die digitale Vignette an, die bequem online unter shop.asfinag.at erworben werden kann. Die digitale Variante wird an das Kennzeichen des Fahrzeugs gebunden und ist ab dem 18. Tag nach dem Kauf gültig – eine wichtige Frist, die bei der Reiseplanung unbedingt beachtet werden sollte. Die Klebevignette hingegen ist sofort nach dem korrekten Anbringen an der Windschutzscheibe gültig.

Es stehen verschiedene Gültigkeitszeiträume zur Auswahl: die 10-Tages-Vignette, die 2-Monats-Vignette und die Jahresvignette. Für Kurzurlauber und Durchreisende eignet sich die 10-Tages-Vignette besonders gut, während Pendler und Vielfahrer mit der Jahresvignette am besten beraten sind. Die Preise werden jährlich von der ASFINAG angepasst und variieren je nach Fahrzeugtyp – für Motorräder gelten beispielsweise günstigere Tarife als für PKW.

Die GO-Box – Maut für schwere Fahrzeuge

Für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht gilt in Österreich eine fahrleistungsabhängige Maut. Diese wird über die sogenannte GO-Box abgerechnet, ein elektronisches Gerät, das an der Windschutzscheibe befestigt wird. Die Mautgebühr richtet sich nach der Anzahl der gefahrenen Kilometer, der Achsanzahl des Fahrzeugs und dessen Emissionsklasse. Fahrzeuge mit besserer Umweltbilanz profitieren dabei von niedrigeren Tarifen – ein Anreiz für umweltfreundlicheren Güterverkehr.

Sondermautstrecken – zusätzliche Gebühren auf besonderen Strecken

Neben der allgemeinen Maut gibt es in Österreich sogenannte Sondermautstrecken, für die eine zusätzliche Gebühr erhoben wird. Dazu gehören beispielsweise die Brenner-Autobahn (A13), die Tauern-Autobahn (A10), die Pyhrn-Autobahn (A9) sowie der Arlberg-Tunnel und der Karawanken-Tunnel. Diese Strecken erfordern aufgrund aufwendiger Tunnel- und Brückenbauwerke besondere Instandhaltungsmaßnahmen. Die Bezahlung erfolgt direkt an den Mautstellen, wobei Bargeld, Kreditkarten und teilweise auch die Videomaut akzeptiert werden. Wer regelmäßig diese Strecken nutzt, kann mit Jahreskarten erheblich sparen.

Besonders wichtig für Reisende auf mauts-strass: Informieren Sie sich vor Fahrtantritt über die aktuellen Tarife und Zahlungsmöglichkeiten. Verstöße gegen die Mautpflicht werden in Österreich konsequent geahndet – Ersatzmauten von bis zu 240 Euro für fehlende Vignetten und deutlich höhere Strafen bei LKW-Mautvergehen sind keine Seltenheit. Eine gründliche Vorbereitung schützt vor unangenehmen Überraschungen und sorgt für eine entspannte Fahrt durch die Alpenrepublik.

Jetzt bestens informiert auf Österreichs Mautstraßen unterwegs

Ob Vignette, GO-Box oder Sondermautstrecke – auf mauts-strass finden Sie alle Informationen, die Sie für eine stressfreie und rechtssichere Fahrt durch Österreich benötigen. Starten Sie jetzt gut vorbereitet in Ihre nächste Reise!

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